Fortgehen
Manchmal muss man fort, um zurück zu kommen. Wer Mut-zur-Stille schon länger liest, weiß, dass es still geworden ist. Habe ich früher einen Artikel pro Woche geschrieben, wurde es vor ca. zwei Jahren weniger. Erst schrieb ich noch alle paar Wochen. Dann hörte es ganz auf.
Alles hat seine Zeit
Vielleicht auch auch mein SChreiben bei Mut-zur-Stille. Aber Mut-zur-Stille ist mehr als dieser Blog. Meine eigentliche „Arbeit“ mit und für Menschen sind Meditationsabende. Und damit ging es und geht es immer weiter. Einmal im Monat lade ich ein, dir Zeit für dich selbst zu nehmen. Damit du mal wieder hören kannst, was dein Herz dir vielleicht sagen möchte. In dieser Stunde brauchst du nichts zu leisten, es gibt nichts „gut“ zu machen. Du kannst nicht gut oder richtig meditieren. Du kannst einfach „sein“.
Mitnehmen
Vielleicht kommt dir in der Zeit ein Impuls oder ein Gefühl. Vielleicht möchte sich etwas zeigen, was in dir gerade da ist und von dir gesehen werden möchte. Oder vielleicht nimmst du einfach ein bisschen mehr Zuversicht, Vertrauen oder Freude aus dem Abend mit.
Ein Weg zurück
Und jetzt, während ich diese Zeilen schreiben, sitze ich in Israel am See Genezareth und bin wieder unterwegs. Ich bin auf dem Weg zurück zu mir. Dabei wusste ich gar nicht, dass ich mich verloren hatte.
Manchmal muss man wegfahren, um wieder Heimat zu finden. Eine Heimat, die kein Ort ist, die nicht verloren gehen kann. Die Heimat in mir.
Standardeinstellung
Kennst du auch Zeiten, in denen du dich verloren gefühlt hast? Zeiten in denen du nicht bei dir warst, nicht mit dir verbunden?
Ich glaube fast, dieser Zustand ist der häufigere. Als Erwachsene:r ist das der „Default Mode“, also die Standardeinstellung des Erwachsenen-Seins. Dabei ist es das ganz und gar nicht. Kleine Kinder sind ganz bei sich. Kinder fühlen sich nicht getrennt. Sie sind sich der Verbindung mit allem vielleicht noch nicht bewusst, weil sie sich noch nicht getrennt gefühlt haben.
Verbindung
Wahrscheinlich müssen wir uns verlieren, damit wie uns wiederfinden können. Damit wir wahrnehmen, wie wertvoll es ist, diese Verbindung mit alle, was ist, wieder zu spüren.
Wie spürst du, dass du Teil von etwas Großem bist? Kennst du das Gefühl? Und wann erlebst du es?