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Dein Tag, dein Leben

Hinter einem Bergkamm geht die Sonne auf und die Sonnenstrahlen beleuchten den Himmel, ein wunderbarer Tag beginnt.

Ein Tag wie der andere

Viele Tage ziehen einfach so an mir vorüber. Ich habe meine Routine, meine To Do’s und meinen Ablauf. Gerade in der jetzigen Zeit scheinen die Tage ineinander überzugehen. Ein Tag scheint wie der andere zu sein.

Doch damit geht etwas Wichtiges verloren: Jeder Tag ist etwas Besonderes. Er ist ein Tag meines Lebens. Wenn er vorüber ist, kommt er nicht mehr zurück.

Wie zuvor?

Wie viele Tage waren so wie jeder zuvor? Wie viele lasse ich vorbeiziehen? Sie geschehen und reihen sich ein in die lange Zahl bereits erlebter Tage. Ich habe an Tagen wie diesen etwas versäumt: Ich habe nicht wirklich gelebt! Ich habe meine Lebendigkeit nicht gespürt!

Natürlich gehört der Alltag zum Leben. Ich mag den Alltag auch. Aber dennoch gibt es Tage im Alltag, die ich bewusster erlebt habe. Diese Tage waren trotz ihrer Alltäglichkeit besonders, weil ich …

… dem Besonderen Raum gegeben habe,
… auf die kleinen wunderbaren Momente geachtet habe und
… mir Zeit genommen habe, für das, was mir wirklich wichtig ist.

Die kleinen Momente

Auch wenn der Alltag viel von dir fordert und das Leben manchmal schwer ist, gibt es sie jeden Tag: die kleinen Momente, die dich deine Lebendigkeit spüren lassen. Das kann ein Lied im Radio sein, die Vögel, die sich auf der Fensterbank Sonnenblumenkerne holen, oder ein unverhofftes Gespräch, das dein Herz berührt.

Egal wie voll der Tag ist, dafür ist immer Zeit. Es sind die kleinen Wunder, die jeden Tag passieren. Alles, was du dafür brauchst, sind offene Augen und ein offenes Herz.

Zeit für das, was zählt

Die kleinen den Wunder des Alltags kann ich nicht machen. Ich kann sie nicht erzwingen oder arrangieren. Sie geschehen. So berührend die kleinen Wunder des Alltags sind, liegt es jedoch an mir, mir jeden Tag Zeit für das zu nehmen, was mir wichtig ist: für mein Projekt Mut zur Stille.

Die Zeit, die ich für Mut zur Stille verwende, ist erfüllte Zeit. Ich fühle mich lebendig, wenn meine Kreativität in Worte fließt. Es ist nicht immer leicht, mich aufzuraffen, nicht immer fließen mir die Worte aus den Fingern. Aber das Schreiben erfüllt mich. Und das ist unabhängig davon, ob meine Texte gelesen werden oder jemanden einen Kommentar hinterlässt oder mir eine persönliche Nachricht schreibt. Es ist mir wichtig, das, was in mir ist, nach außen zu bringen. Nur ich habe es in der Hand, mir Zeit für mein Projekt zu nehmen. Nichts und niemand im Außen hat dafür die Verantwortung, außer mir. Ich bin diejenige, die dem, was zählt, Raum geben kann. Und so bist auch du die einzige Person, die sich die Zeit nehmen kann für das, was dir wichtig ist.

Energie, die zurück kommt

Gestern war kein vorbeigezogener Tag. Ich habe in zwei Projekte von mir Energie gegeben. Ich habe diesen Artikel geschrieben und ich habe im Garten den Frühling genossen. Wenn alles gut läuft, können wir ein einigen Wochen eigenen Salat essen und zum Ende des Sommers eigene Kartoffeln.

Meine Zeit mit etwas von Bedeutung zu füllen, macht aus jedem Tag einen einzigartigen Tag meines Lebens. Jeder Tag kommt nur einmal. Er ist ein einzigartiges Geschenk. Und jeder Tag meines Lebens stellt mir eine Frage „Was machst du aus mir?“. Die Antwort auf die Frage gebe ich jeden Tag, ob ich mir darüber bewusst bin oder nicht.

Und an einem Tag wie heute spüre ich wieder: Die Energie, die ich in den Tag gebe, bekomme ich zurück. Dessen kannst du dir immer sicher sein. Was du in deinen Tags hineingibst, kommst zu dir zurück. Und so wird aus dem Tag ein erfüllter Tag.

 

Was ist dir wichtig? Wofür nimmst du dir jeden Tag Zeit?
Welche Antwort gibst du dem Tag auf seine Frage „was machst du aus mir?“?

 

Bildnachweis für diesen Beitrag: Natur, Landschaft, Tag © kareni (pixabay CC-0)

3 Kommentare

  1. Beatrix Schleimer

    Guten Morgen liebe Anne! Ich danke dir, daß du die Fähigkeit nutzt, so berührende Texte zu schreiben. Dieser Text heute hat mich so berührt, daß meine Tränen noch in den Augen sind. Ich weiß nicht warum, aber es schien wie eine sanfte Gehirnwäsche zu wirken. Scheinbar möchte ich, aber kann ich noch nicht so im Flow sein und es hakt noch manchmal. Aufgrund vieler Hindernisse von außen kann ich noch nicht so “ ich“ sein, wie ich möchte. Ich liebe das Leben sehr und arbeite jeden Tag daran, mich von negativen Eindrücken abzuwenden. Es gelingt immer besser, weil ich das auch mitteile. Aber du weißt selbst, solche Prozesse dauern halt und legen einem immer wieder kleinere, mittlerweile sind es Stein( chen) in den Weg. Trotzdem bin ich immer wieder mutig, wenn ein Steinchen kommt. Ich schaff‘ das, ihn wegzuräumen. Ich freue mich auf jeden Tag und auch auf deine wunderbaren Artikel.

    • Anne Poger

      Liebe Beatrix, vielen Dank für deine wunderbaren Worte. Diese haben mich sehr berührt. Das, was du von dir erzählst, klingt nach einem so starken Weg. Die Themen unseres Lebens begleiten uns immer weiter. Und oft scheinen die Herausforderungen immer wieder ähnlich zu sein. Ich stelle mir das Leben wie auf einer Spirale vor, auf der wir uns nach oben bewegen. Wir kommen immer wieder an die gleichen Punkte, aber sind nicht mehr auf der gleichen Ebene. So wie du es schreibst, sind es die Stein(chen), die immer wieder im Weg liegen. Und mal gelingt es schneller und mal ist es schwerer, sie wegzuräumen. Ich schicke dir ganz liebe Gedanken. Alles Liebe Anne

  2. Pingback:Die Illusion vom ewigen Leben - Mut zur Stille

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