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Lebst du schon?

Ein Mädchen in einem rosafarbenen Badeanzug springt voller Lebendigkeit mit ausgebreiteten Armen in einen See.
Lesezeit: 2 Minuten

„Genau genommen leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart. Die meisten bereiten sich vor, demnächst zu leben.“
Jonathan Swift

Wichtige Frage

Die Frage „Lebst du schon“ erinnert mich an die Werbung eines bekannten schwedischen Möbelhauses mit vier Buchstaben. Das macht die Frage jedoch nicht weniger wichtig.

Hast du auf diese Frage eine Antwort? Und wenn deine Antwort „ja“ ist, woran merkst du, dass du lebst? Was lässt dich spüren, dass du lebendig bist? Wenn deine Antwort eher „nein“ ist: Was fehlt dir? Womit bremst du dich selber?

Worauf wartest du?

Wenn du dich bei dem zweiten Satz des Zitates „ertappt“ gefühlt hast: Worauf wartest du? Wovon meinst du mehr zu brauchen, damit das Leben endlich wirklich losgeht? Denkst du, es fehlt der Mut, die Kraft, das Können oder die Zuversicht? Aber wenn die Stimme in deinem Herzen, dir zuflüstert, was dein Herz sich wünscht, dann ist die Zeit da, Schritte in die Lebendigkeit zu wagen.

Erinnere dich

Wie kann es gelingen, dich wieder lebendiger zu fühlen? Erinnere dich daran, was dich deine Lebendigkeit fühlen lässt. Was sind die Momente, in denen das Leben in deinen Zehen, deinen Fingerspitzen und deiner Nase prickelt? Wobei spürst du das Leben als Fluss der Lebendigkeit in deinem Inneren?

Bei mir sind es verschiedenste Tätigkeiten oder Situationen.

Tanzen und singen

Wenn ich tanze, vergesse ich für ein Lied lang die Welt um mich herum. Mit geschlossenen Augen ist da nur die Musik und ich. Das ist für mich Lebendigkeit pur. Auch beim Singen passiert diese kleine Wunder. Beim Singen öffnet sich mein Herz und ich kann gar nicht anders, als mich dem Fluss hinzugeben.

Kontakt mit der Natur

Ich habe schon oft darüber geschrieben, dass es mir in der Natur oft gelingt, in Kontakt mit dem jetzigen Moment zu kommen. Umgeben von der Lebendigkeit der Natur, komme auch ich in Kontakt mit meiner Lebendigkeit. Mich von den Vögeln, Eichhörnchen und Bienen im Garten berühren zu lassen, zeigt mir, dass ich Teil des Lebens selber bin.

Schreiben und jeder Moment

Oft fühle ich mich auch beim Schreiben lebendig. Es ist ein Gefühl des Fließens, das in meiner Brust entsteht. Ich tauche ein in den Text und bin voll und ganz mit dem Jetzt verbunden. Denn das Leben findet immer im Jetzt statt. Und meine Lebendigkeit kann ich nur im Jetzt erleben.

Dieses Gefühl der Verbundenheit mit dem Jetzt kann aber in jedem beliebigen Moment entstehen. Es gibt keine Tätigkeit, bei der ich nicht in Kontakt mit der Lebendigkeit in mir kommen könnte.

Deine Lebendigkeit

Hast du eine Idee, was dich näher an die Lebendigkeit führt? Kam dir ein Impuls, wie du dich lebendig fühlst? Vielleicht kam eine Erinnerung, wann du dich zuletzt lebendig gefühlt hast.

Wenn das so war, dann halte diese Idee fest. Und dann tue das! Atme das Leben ein und lebe los. Du brauchst auf nichts zu warten.

Dein Leben geschieht jetzt!

 

Bildnachweis für diesen Beitrag: Mädchen, Sprung, Lebendig © PublicCo (pixabay CC-0)

3 Kommentare

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